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Wir über uns Wir, die Franziskanische Gemeinschaft, wollen im Geist des heiligen Franziskus leben und in unserem Umfeld Zeugnis für den Glauben ablegen. Unsere Ursprünge liegen in den Begleiterinnen und Begleitern des heiligen Franziskus, die sich zu einem franziskanisch gesinnten Leben in der Familie und der Arbeitswelt berufen fühlten. Aus dieser Gemeinschaft entstand später der Dritte Orden des Heiligen Franziskus (auch Terziaren), dem so bekannte Persönlichkeiten wie Elisabeth von Thüringen, König Ludwig IX. von Frankreich, Birgitta von Schweden, Karl Borromäus, Franz von Sales, Johanna von Chantal, Vinzenz Pallotti, der Pfarrer von Ars, Johannes Bosco, der Politiker Robert Schuman, die Begründerin der katholischen Bahnhofsmission und des Katholischen Deutschen Frauenbundes Ellen Ammann, der Komponist Franz Liszt, der von den Nazis hingerichtete Kriegsdienstverweigerer und 2007 selig gesprochene Franz Jägerstätter oder Papst Johannes XXIII. angehörten. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts tragen wir den Namen Franziskanische Gemeinschaft. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil haben wir unser Selbstverständnis neu überdacht und auf die Herausforderungen der Gegenwart hin befragt. Dabei kam es zu einer Rückbesinnung auf die franziskanischen Quellen, den Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Geschwisterlichkeit in Gemeinschaft mit der Gesamtkirche. Wie Franziskus ist uns in all unserem Tun Jesus Christus Maßstab. Insofern spielt auch das geistliche Leben eine wichtige Rolle in unserer Gemeinschaft. In regelmäßigen Abständen treffen wir uns zu Schriftlesung, Gebet und zum gemeinsamen Austausch. Besonderes Anliegen ist uns auch der Kontakt zu unseren Schwestern und Brüdern in der Franziskanischen Familie (dazu gehören zum Beispiel die Franziskaner, Kapuziner und Minoriten, dann der Zweite Orden der Klarissen sowie die vielen Gemeinschaften des Regulierten Dritten Ordens). Unterstützt werden wir nach alter Tradition von einem geistlichen Assistenten aus dem Ersten Orden der Franziskaner, Kapuziner oder Minoriten. Grundlage des geistlichen Lebens der Franziskanischen Gemeinschaft ist der zweite Brief an die Gläubigen des hl. Franziskus. Der Dritte Orden des heiligen Franziskus wird zwar häufig als eine „geistliche Gemeinschaft“ angesehen, er unterscheidet sich aber von den neuen „geistlichen Gemeinschaften” oder „Bewegungen” in wesentlichen Punkten. So ist er seine Struktur der des ersten Franziskanischen Orden (also den Franziskanern, Minoriten und Kapuzinern) angepasst. Er kennt ein verbindliches Versprechen, hat weltweit gültige Konstitutionen, national gültige Statuten, ein eigenes liturgisches Buch, das Rituale, für die Aufnahme und das Versprechen seiner Mitglieder und entspricht auch in seiner Leitungsstruktur dem Ersten Orden: Die Gemeinde vor Ort entspricht dem Kloster und die Region der Provinz. Ebenso hat auch der Dritte Orden eine Generalleitung. Zurzeit steht ihm eine Generalministerin mit Vorstand in Rom vor.  Die Franziskanische Gemeinschaft in Augsburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Mehr Informationen über die Geschichte der Franziskanischen Bewegung in Augsburg finden Sie hier. Die Franziskanische Gemeinschaft in der Stadt Augsburg hat heute 66 Mitglieder. Nach der Reformation kamen 1602 die Kapuziner nach Augsburg, die dort eine Tertiarengemeinschaft gründeten. Im Zug der Säkularisation (1803) mussten sie die Stadt verlassen, kamen aber 1843 wieder zurück und gründeten eine Niederlassung bei der St. Sebastiankapelle, wo sie bis 2008 blieben. Auch zwischen 1803 und 1843 gab es Aufnahmen in den Dritten Orden, wie die Chronik der FG Augsburg, die seit 1830 existiert, belegt. Seit Ende 2008 ist das Kloster der Franziskanerinnen von Maria Stern die neue Heimat der Augsburger FG.
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