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OFS-Bildungskurs stärkt

Glaubenswissen und Glaubenskraft

Bericht vom Fünften Treffen des OFS-Glaubenskurses Das fünfte Treffen des OFS-Bildungkurses fand am 25.10.2014 nicht wie bisher im Kapuzinerkloster Ingolstadt statt, sondern im Franziskanerkloster St Anna in München. Acht Teilnehmer (sieben Frauen und ein Mann) lauschten Manfred Redler, der mehrere Stunden über die Bildungskurs-Themen 10 und 11 referierte. Es können nur einige wichtige Ergebnisse stark verkürzt wiedergegeben werden. Präsenz (= Gegenwart, Anwesenheit) in der Welt (Thema 10) bedeutet für Mitglieder des OFS, die versprochen haben, nach dem Evangelium zu leben und auch für alle gläubigen Christen, denen die Nachfolge Christi am Herzen liegt: präsent, wach, ansprechbar berührbar sein und bleiben, Jesu Auftrag erfüllen („Geht!“ ,„Folge mir nach!“, .Wünscht allen Menschen Frieden!“, „Heilt die Kranken!“,   d. h .besucht  sie, richtet,auf, macht Hoffnung), sich aus egozentrischem Denken und Leben lösen, umdenken, umkehren, Buße tun (Metanoia.) Wir sollen unser Herz ergreifen lassen, dem Drang des Herzens folgen, aktiv Aufgaben übernehmen, die dem Willen Gottes entsprechen (nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe!).  Wer Kraft und Fähigkeiten hat,, soll sich auch in Gremien betätigen Es geht um die Umgestaltung der Welt, um den Aufbau ds Reiches Gottes (Alleine schaffen wir das nicht, nur gemeinsam  und nur, weil Gott uns führt)! „Beispiele des Lichts“ geben, Flamme werden für andere! Diener sein, dem anderen  dienen, sensibel werden für andere (Menschen, Tiere, Pflanzen, die ganze Schöpfung). Im Reich Gottes ist der der Größte, der dient! Gleicht euch nicht dieser Welt an!  Bereitschaft zur Hingabe (auch Versagen, Fehler und Schuld können wir Jesus in der Gabenbereitung hin- bzw. übergeben. Er nimmt alles mit ans Kreuz) Leiden und Krankheit annehmen! Die Nachfolge Christi erfordert ein neues Denken Jesu Botschaft nicht für mich behalten, konsumieren  und mich selbst bereichern), sondern das Geschenk des Glaubens weitergeben. Strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit (auch in der Arbeit, im Betrieb) Beziehung zu Gott pflegen (z. B abends alles Gott, unserm Vater vorlegen) sich regelmäßig Zeit und Raum nehmen für Gebet und Meditation gelegentlich auch Orte zur Erholung suchen Arbeit (auch,,knechtliche') dankbar annehmen in der Demut des Herzens .Fröhlichkeit soll man uns anmerken! Möglichst keinen Anlass geben für Kritik („Da schau: In die Kirche geht sie, aber ...“) Aktiv die Umwelt schützen! Gerechtigkeit, Frieden, Ehrfurcht vor der Schöpfung (Thema 11) Gerechtigkeit gibt es nur, wenn wir teilen, wenn wir freiwillig verzichtenl Franziskus lädt uns (auch heute zu einem einfachen solidarischen, respektvollem, geschwisterlichen  Lebensstil ein, damit alle Menschen und die ganze Schöpfung eine gute Zukunft haben können Seid allen, wirklich allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht. (vgl. Röm 12,10.17-18) Jeder achte nicht nur auf das eigpne Wohl, sondem auch auf das der anderen (Phil2, 4-5) . Bei Streit: Beten, dass wir wieder zusammenkommen, uns wieder vertragen .Ganz bewusst wieder damit anfangen, andere Menschen zu segnen. Evtl. auch nur in Gedanken bei Begegnungen („Der Friede sei mit dir!”) Jeder, der Christus, dem vollkommenen Menschen nachfolgt,wird selbst menschlicher.. . Mensch werden, menschlicher werden ist ein schwieriger und langer Weg . Dazu gehört auch der achtsame Umgang mit der Natur, das Gut-Sein zu allen Geschöpfen, auch zu den unvernünftigen (auch Tiere gut behandeln)! . Nur wer sclbst den Frieden (vor-)lebt, wird andere zum Frieden bewegen können Franziskus' Haltung der ganzen §chüpfung gegenüberwird am Ende seines Lebens zu einem Lied, dem Sonnengesang, wobei dieser auch die Tiere mit einschließt und den „Verzeihenden” und dem Tod besondere Bedeutung zukommen Iässt. Im Franziskanerkloster St. Anna in München wurden wir von Bruder Johannes Matthias, dem stellvertretenden Guardian, freundlich begrüßt, und das Mittagessen in de Gemeinschaft mit den anderen war (dank dem guten Koch) win leckerer vegetarischer Genuss. Ein herzliches Vergelt’s Gott für die Gastfreundschaft auf diesem Wege nach München. Auch bei diesem mittlerweile fünften Bildungskurs-Treffen hat Manfred Redler unser Glaubenswissen und unsere Glaubenskraft erweitert und gestärkt und allenTeilnehmern (OFS-Mitgliedern und interessierten Gläubigen wichtige geistliche Impulse geben können.Ein herzliches Vergelt's Gott vor allem an Manfred Redler nach Ingolstadt! Literaturempfehlungen von Manfred Redler: Seminar-Buch: „Leben mit Franziskus” der INFAG (interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft), überarbeitet von Pater Polytarp Geiger Eva Benner Mehr Infos zum Kurs hier
Präsenz in der Welt: Franziskus hilft einem Aussätzigen. Statue vor der Kirche in Rivotorto bei Assisi. Bild: © Raymund Fobes
Vogelpredigt des heiligen Franziskus. Statue im Garten des Kloster der Sisters of the Antonement, Assisi  Bild: © Raymund Fobes